Elektrosmog im Schlafzimmer

Montag, 06.05.2019

Elektrosmog im Schlafzimmer | Bettenland Alesi

10 Tipps zum strahlungsfreien Schlafzimmer

In unseren Schlafzimmern tummelt sich so einiges an sichtbaren und vor allem unsichtbaren Störquellen. Die sichtbaren Störfaktoren lassen sich in den meisten Fällen leicht beseitigen und sind zwar störend aber nur selten schädlich. Viel schlimmer sind die unsichtbaren „Schlafverhinderer“ – den Elektrosmog.

In unserem heutigen Blog möchten wir Ihnen einige dieser unsichtbaren Störfaktoren vorstellen, Ihnen aufzeigen was diese für Auswirkungen auf uns und einen erholsamen Schlafrhythmus haben (können) und wie wir diese Störquellen ausschalten oder zumindest deutlich mindern können.

Diese unsichtbaren Störquellen sind elektrische-, magnetische oder elektromagnetische Wellen. Die niederfrequenten elektrischen oder magnetischen Wellen sind aufgrund ihrer kurzen Wellenlänge und somit der geringen Reichweite gesundheitlich nicht so bedenklich und auch leicht zu beseitigen. Die hochfrequenten elektromagnetischen Strahlen hingegen können über weite Strecken (bis zu mehreren Kilometern) störend, zum Teil sogar schädlich sein.

Ca. 10% der Bevölkerung reagieren mitunter sehr sensibel auf  diese Strahlungen, wobei die Meisten auf die elektromagnetischen Wellen reagieren. Dies kann sich in unruhigem Schlaf bis hin zur Schlaflosigkeit zeigen. Einige sind übermüdet, gereizt, nicht konzentrationsfähig oder fühlen sich den Tag über einfach schlapp. Aus einigen Berichten in Fachzeitschriften lassen sich klare gesundheitliche Beeinträchtigungen herauslesen. Eine offizielle Langzeitstudie hierzu gibt es allerdings noch nicht. Dies liegt unter anderem wohl daran, dass das Thema „gesundheitsgefährdende elektromagnetische Strahlung“ erst mit der Verbreitung der Mobiltelefone aufkam und erst heute, durch die stetige Erweiterung der Netzte und den Ausbau der Leistungsfähigkeit (5G-Standardt) mehr und mehr Einfluss auf unser Leben und unsere Gesundheit bekommt.

Mit unseren 10 Tipps zum „strahlungsfreien Schlafzimmer“ möchten wir Ihnen helfen, wieder erholsam zu schlafen und ausgeruht aufzustehen. Die ersten Tipps sind sehr einfach umzusetzen und ziehen auch keine großen Investitionen nach sich um dem Elektrosmog im Schlafzimmer zu reduzieren.

  1. Verbannen Sie möglichst alle elektronischen Verbraucher aus Ihrem Schlafzimmer. Auch elektronische Wecker oder gar Radiowecker sollten zumindest durch Batterie betriebene Modelle getauscht werden.
  2. Computer, Fernseher und Radio nicht auf Standby lassen, sondern richtig ausschalten. Hier sind abgeschirmte Steckdosenleisten ein einfaches Hilfsmittel. Diese verfügen nicht nur über eine separate Abschirmung, sondern auch über einen Schalter, der alle Geräte direkt vom Strom trennt.
  3. Wenn Sie sich auch in der Nacht nicht von Ihrem Handy trennen können oder wollen, sollten Sie es unbedingt in den Flugmodus stellen und möglichst weit entfernt von Ihnen aufbewahren.
  4. Schalten Sie Ihren WLAN-Router aus. Die heutigen Modelle haben über die Systemeinstellungen alle die Möglichkeit, die Sendezeit per Timer zu steuern. Hier empfiehlt sich eine automatische Abschaltung in der regulären Schlafzeit, gerne auch darüber hinaus.
  5. Schalten Sie die Bluetooth-Verbindungen aus. Dies funktioniert in den meisten Fällen wie beim WLAN-Router über die Systemeinstellungen.
  6. Wenn Sie auf den Komfort eines motorischen Lattenrosts nicht verzichten möchten, achten Sie beim Kauf unbedingt auf die integrierte Netzfreischaltung. Dies bedeutet, dass nur dann Strom fließt, wenn der Lattenrost verstellt wird.
  7. Planen Sie einen Neubau oder die Renovierung? Achten Sie hierbei auf bereits abgeschirmte Stromleitungen. Ihr Elektrofachbetrieb in der Nähe ist Ihnen hier gerne behilflich.

Leider lassen sich nicht alle Störquellen beseitigen. So wird der lokale Stromanbieter mit Sicherheit nicht das gesamte Stadtviertel vom Netz nehmen oder gar die Hochspannungsleitungen abschalten lassen. Genauso ist es eher unwahrscheinlich, dass Ihr Nachbar sein WLAN abschaltet oder der Mobilfunkanbieter seinen Sendemast ausschaltet, wenn sie schlafen möchten. Wir möchten Ihnen zeigen, wie Sie sich trotzdem schützen können.

  1. Wählen Sie Ihren Wohnort mit bedacht. Achten Sie auf Sendemasten und Hochspannungsleitungen in der Nähe. Reagieren Sie empfindlich auf diese Strahlung, sollten Sie sich für eine andere Wohnung entscheiden.
  2. Um sich von außen gegen diese ständigen, nicht abschaltbaren Strahlungen zu schützen kann abgeschirmte Bettwäsche helfen, Ihren Körper zu schützen. Da unser Kopf aber normalerweise nicht unter der Bettdecke versteck ist, ist diese Lösung maximal ein Übergangslösung. Besser ist hier ein abgeschirmter Baldachin, ähnlich wie ein Mückennetz, welcher das gesamte Bett umschließt.
  3. Einen Schritt weiter geht die Lösung, zumindest das Schlafzimmer mit abschirmender Farbe zu streichen; dies funktioniert auch bei der Türe. Die Fenster sollten dann mit einem abschirmenden Vorhang oder Folie abgeschirmt werden. Diese Variante ist sehr effektiv, aber auch deutlich kostspieliger.

Wir möchten hier keine Panik auslösen, zumal es noch keine verifizierten klinischen Studien gibt. Wir möchten Sie auf ein Thema aufmerksam machen, welches in Fachzeitschriften heiß diskutiert wird und zu dem sich einige führende Wissenschaftler mitunter sehr kritisch äußern. So ein Zitat von Prof. Dr. Peter Semm, Universität Frankfurt: „Ich würde mein Kind nicht in einen Kindergarten schicken, wenn sich im Umkreis von 250 Metern eine Mobilfunkanlage befindet.“

Wir Menschen schlafen im Schnitt 7 bis 8 Stunden täglich. Daher  macht eine Abschirmung des Schlafzimmers gegen Elektrosmog sehr viel Sinn, da hier mit verhältnismäßig geringen Mitteln ein sehr großer Effekt erzielt werden kann.

Für weitergehende Information stehen wir Ihnen im Bettenland Alesi in Schramberg (AP: Andre Alesi) und im Bettenland Alesi in Trossingen (AP. Benedikt Wagner) gerne zur Verfügung. Wir sind gerne Ihr Fachgeschäfte für alle Fragen zum Thema Elektrosmog und elektromagnetische Strahlung im Schlafzimmer in den Landkreisen Rottweil, Villingen-Schwenningen, Konstanz, Freudenstadt, Balingen und Tuttlingen.